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Kärnten Läuft Trainingstipps

Um ideal auf Kärnten Läuft und die Frühjahrssaison vorbereitet zu sein, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam mit den Experten von altis med, SVS, Gigasport, peeroton, Obst Robitsch und Kleine Zeitung werden in den kommenden Tagen immer neue Tipps veröffentlicht. Wir wünschen viel Spaß beim Laufen.

Trainingstipp Nr. 1 von der SVS

Was tun bei Seitenstechen?
Mag. Daniel Dick vom Gesundheitsservice der SVS
, der Sozialversicherung der Selbständigen, erklärt:
“Das unangenehme Seitenstechen entsteht durch die rasche Atemfrequenz beim Laufen. Es bedeutet, dass wir unser Zwerchfell überlastet haben. Beugen wir hier vor! Dazu können wir bewusst und regelmäßig ein- und ausatmen und die Schritte nutzen, um mitzuzählen: z.B.: zunächst drei Schritte einatmen, dann drei Schritte ausatmen. Die Schritt-Anzahl können wir dabei an die Lauf-Geschwindigkeit anpassen. Mit diesem einfachen Trick gelingt‘s bestimmt.”

Trainingstipp Nr. 2 von der SVS

Richtiges Dehnen als beste Regeneration nach dem Training
Was Ihrem Körper nach dem Sport besonders gut tut, erklärt Peter Stocker, Leiter des Gesundheitsservice der Sozialversicherung der Selbständigen Kärnten: “Vor allem nach intensiverem Sport heißt es: Dehnen, dehnen, dehnen! Dabei gilt die Faustregel: Dehnen Sie immer vorsichtig, bis Sie eine Spannung fühlen, aber niemals so weit, dass es wehtut. Regulieren Sie die Spannung nach Ihrem Gefühl – und bitte niemals ruckartig. Außerdem tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes, wenn Sie so bald wie möglich die Flüssigkeitsverluste ausgleichen und die Kohlenhydratspeicher auffüllen.”

Trainingstipp Nr. 3 von der SVS


Gezieltes Krafttraining für ein gutes Laufergebnis
Mag. Günther Bauer,
Leiter der Landesstelle der Sozialversicherung der Selbständigen Kärnten empfiehlt: “Mit regelmäßigen Aktivitäten zur Rumpfkräftigung können wir eine bessere Laufleistung erzielen – und auch Verletzungen vorbeugen! Denn ist die Hüfte instabil, knickt man beim Laufen seitlich eher ein, womit wir wiederum die Wirbelsäule belasten. Daher: Regelmäßig Kräftigungs- und Stabilitätsübungen in den Trainingsplan aufnehmen – das macht auch fit fürs Laufen!”

Trainingstipp Nr. 4 von der SVS

Richtig ernährt läuft’s besser 
Was soll ich vorm Sporteln essen? Mag. Walter Lunner, verantwortlich für Leistung & Prävention in der Sozialversicherung der Selbständigen und selbst Marathonläufer empfiehlt: “Am Abend vor dem Sport sollten die Kohlenhydratespeicher aufgeüllt werden, z.B. mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis! Rund eine Stunde vor Ihrem Lauf können Sie z.B. eine Banane oder einen Riegel essen; danach sollte aber Schluss sein. Für kurze sportliche Aktivitäten unter einer Stunde trinken Sie am besten Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Dauert es länger, eignet sich ein leicht gesüßter Tee noch besser.”

Alle Gesundheitsangebote und digitalen Services der SVS finden Sie unter svs.at.

Trainingstipp Nr. 5 von altis med

Sport und Immunsystem
Dr. Patrick Fasching von Altis med
erklärt: „Schon nach kurzen, moderaten Bewegungseinheiten wird das Immunsystem positiv beeinflusst, indem z.B. ein Anstieg des Immunglobulinspiegels und eine Vermehrung von NK – (Natürlichen Killer) Zellen erfolgen. Neben einem gesteigerten Immunsystem hat moderates Training vorbeugende Wirkung auf u.A. Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und einigen Krebserkrankungen, wobei extrem lange und intensive Einheiten zu vermeiden sind.“

Trainingstipp Nr. 6 von altis med

Sport und Psyche
Dr. Patrick Fasching von Altis med erklärt: „Mit Andauer von Kontaktbegrenzungen und Ausgangssperren nehmen psychische Erkrankungen wie Depression, Angsterkrankungen und Substanzstörungen zu. Die Bewegungstherapie ist ein wesentlicher Bestandteil für Prävention- und auch Behandlungsmaßnahmen psychischer Erkrankungen. Moderate Bewegungen schüttet Glückshormone aus, die Stimmung wird gehoben und auch die geistige Leistungsfähigkeit wird gesteigert. „

Trainingstipp Nr. 7 von altis med

Die ersten Schritte
Dr. Patrick Fasching von Altis med erklärt: „Bevor man mit regelmäßigem Training startet, sollte ein umfassender sportmedizinischer Check absolviert werden. Für Anfänger eignen sich meist Ausdauersportarten mit geringer Gelenksbelastung wie Radfahren, Nordic Walking, Rücken- oder Kraulschwimmen. Zu Beginn sollte man ca. 150 Minuten pro Woche, aufgeteilt auf 3-5 Einheiten, im moderaten Beanspruchungsbereich absolvieren.“

Trainingstipp Nr. 8 von altis med

Ausgleichsübungen im Sport
Dr. Patrick Fasching von Altis med erklärt: „Ausgleichsübungen wie Stabilisationstraining und Dehnungsgymnastik sind unumgänglich, um langfristig Verletzungen vorzubeugen. Darüber hinaus verbessern gezielte Übungen auch die Bewegungsökonomie, was für viele Sportarten eine Leistungssteigerung zur Folge hat.  Empfohlen werden mind. 2-3x/Woche Stabilitäts-/Kraftübungen für den Rumpf und der großen Muskelgruppen und Dehnungsgymnastik nach jeder Trainingseinheit.“

 

 

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